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| Sun Java Enterprise System 2005Q1-Installationshandbuch | |
Kapitel 10
Konfigurieren von Komponenten nach der InstallationWenn die Installation des Sun Java Enterprise System (Java ES)-Installationsprogramms abgeschlossen ist, ist für die meisten Komponenten eine zusätzliche Konfiguration erforderlich, damit die Java ES-Umgebung ordnungsgemäß funktioniert. Der Umfang der Konfiguration hängt vom ausgewählten Konfigurationstyp ab (Jetzt konfigurieren oder Später konfigurieren) und davon, ob die Komponenten mit der Sun Cluster-Software konfiguriert werden.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
VoraussetzungenBevor Sie nach der Installation mit der Konfiguration beginnen, sollten Sie die in diesem Kapitel beschriebenen Verfahren lesen. Falls Sie feststellen, dass für Ihre Komponenten keine zusätzlichen Konfigurationsschritte erforderlich sind, fahren Sie mit Kapitel 11, „Starten und Anhalten von Komponenten“ fort, um sicherzustellen, dass die Komponenten einsatzfähig sind.
Überprüfen der Paketinstallation
Bevor Sie die Anweisungen in diesem Kapitel befolgen, sollten Sie die Installation der Java ES-Komponenten abgeschlossen haben. Sie können den Befehl pkginfo oder rpm verwenden, um zu überprüfen, ob die Paketkomponenten installiert wurden. Eine Liste der Pakete, die mit den Komponenten verknüpft sind, finden Sie unter Anhang F, „Liste der installierbaren Pakete“.
MANPATH-Setup
Nach der Installation befinden sich die Manpages für die Java ES-Komponenten in den jeweiligen Standardverzeichnissen. Sie müssen dieses Verzeichnis in Ihrer MANPATH-Umgebungsvariable hinzufügen.
In der folgenden Tabelle werden die Standardverzeichnisse für die Manpages der Java ES-Komponenten angegeben. Komponenten, die nicht aufgeführt sind, verfügen nicht über Manpages.
So aktualisieren Sie Ihre MANPATH-Variable
In den folgenden Beispielverfahren wird dargestellt, wie Sie die Verfügbarkeit der Manpages für Application Server in der UNIX-Umgebung mithilfe von C-Shell gewährleisten:
- Fügen Sie den Speicherort der Manpages für die Java ES-Komponente in der MANPATH-Umgebungsvariablen hinzu.
- Unter Solaris OS wird die MANPATH-Umgebungsvariable für die Sitzung durch folgenden Beispielbefehl festgelegt:
setenv MANPATH {$MANPATH}:/usr/dt/man:/usr/man:/opt/SUNWappserver/share/man
Um diese Umgebungsvariable so zu konfigurieren, dass sie bei jeder Anmeldung angewendet wird, fügen Sie den Inhalt des setenv-Befehls in Ihrer .login- oder .cshrc-Datei hinzu.
- Aktualisieren Sie unter Linux die Datei /etc/man.config mit dem erforderlichen MANPATH. Fügen Sie beispielsweise folgende Zeile in der Datei /etc/man.config hinzu.
MANPATH /opt/sun/man
Die neuen Manpages sind unabhängig vom Pfad vollständig verfügbar.
- Stellen Sie sicher, dass auf die Manpages zugegriffen werden kann. Mit folgendem Befehl wird beispielsweise die asadmin-Manpage für Application Server angezeigt:
man asadmin
Überblick über die Konfiguration von Sun Cluster nach der InstallationSun Cluster-Software bietet eine hochverfügbare Plattform für die Verwaltung von Anwendungen, wie Datenbanken, Anwendungsservern und Webservern. Sun Cluster-Software kann zur Verwaltung der folgenden Java ES-Komponenten eingesetzt werden:
Wenn die von Ihnen installierten Java ES-Komponenten in eine Sun Cluster-Umgebung aufgenommen werden, muss zuerst das Sun Cluster-Framework und anschließend die Komponenten konfiguriert werden. Je nachdem, welche Komponenten Sie installiert haben, ist gegebenenfalls eine Konfiguration der Sun Cluster Data Services (einschließlich der Konfiguration aller Sun Cluster-Agenten) nach der Konfiguration der einzelnen Komponenten erforderlich.
Hinweis
Um die Sun Cluster-Datendienste konfigurieren zu können, müssen Sie die entsprechenden Sun Cluster-Agents während der Installation ausgewählt haben. Ein Beispiel der Installationsreihenfolge für Sun Cluster finden Sie unter Sun Cluster Software-Beispiel.
Wenn Sie ein Sun Cluster-Framework in eine Java ES-Umgebung integrieren, sollten die Konfigurationsaufgaben in der folgenden Reihenfolge ausgeführt werden:
Konfiguration des Sun Cluster-FrameworksDas Java ES-Installationsprogramm führt eine einfache pkgadd-Installation der Sun Cluster-Core-Pakete und richtet das Verzeichnis /usr/cluster/bin ein. Während der Installation wird keine Konfiguration vorgenommen, sodass die Konfiguration des Cluster-Frameworks die erste nach der Installation auszuführende Aufgabe ist.
So konfigurieren Sie das Sun Cluster-Framework
Konfigurieren und starten Sie das Cluster-Framework, wie im Sun Cluster Software Installation Guide for Solaris OS (http://docs.sun.com/doc/817-6543) erläutert.
Es gilt möglicherweise Folgendes:
- Wenn Sie im Abschnitt „How to Configure Sun Cluster Software on All Nodes (scinstall)“ die Anweisung erhalten, das Programm scinstall auszuführen, verwenden Sie die Kopie im Verzeichnis /usr/cluster/bin/.
- Verwenden Sie im Abschnitt „How to Install Solaris and Sun Cluster Software (JumpStart)“ das Java ES-Installationsprogramm, um die Sun Cluster-Software auf dem Host zu installieren, für den Sie das Flash-Archiv erstellen möchten. Ignorieren Sie die Schritte 6b bis 6e in diesem Verfahren, in denen Sie aufgefordert werden, die Sun Java Web Console-Software manuell zu konfigurieren. Ignorieren Sie ebenfalls die Schritte 9 bis 11, in denen Sie zur Installation der Sun Cluster-Software auf dem JumpStart-Installationsserver aufgefordert werden.
- Um optionale Sun Cluster-Pakete manuell zu installieren, verwenden Sie anstelle der in den Sun Cluster-Anweisungen angegebenen Sun Cluster 3.1 9/04 CD-ROM die zweite der beiden Java ES-CD-ROMs.
Hinweis
In dieser Phase überprüft das Dienstprogramm scinstall die Sun Cluster-Pakete. Falls Pakete fehlen, wird eine entsprechende Fehlermeldung angezeigt. In diesem Fall müssen Sie sich vergewissern, dass die richtigen Sun Cluster-Pakete installiert wurden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Voraussetzungen.
Option „Jetzt konfigurieren“: VorgängeWenn Sie während der Installation die Option „Jetzt konfigurieren“ ausgewählt haben, wurden Sie während der Installationssitzung aufgefordert, Konfigurationswerte anzugeben. Für einige während der Installation konfigurierte Komponenten ist möglicherweise eine zusätzliche Konfiguration erforderlich. Dies wird in den folgenden Abschnitten beschrieben:
Ein Zusammenfassungsbericht, der die während der Installation festgelegten Werte enthält, ist im folgenden Verzeichnis verfügbar:
Solaris: /var/sadm/install/logs
Linux: /var/opt/sun/install/logsKonfigurieren von Access Manager im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation
Obwohl Sie sofort nach der Ausführung des Java ES-Installationsprogramms Access Manager starten und sich bei der Access Manager-Konsole anmelden können, können grundlegende Verwaltungsvorgänge erst durchgeführt werden, wenn die abschließenden Konfigurationsschritte ausgeführt wurden. Diese Schritte hängen davon ab, ob Access Manager eine Instanz von Directory Server verwendet, die bereits über Benutzerdaten verfügt, oder nicht.
Hinweis
Bei allen Access Manager-Installationen muss der Webcontainer neu gestartet werden. Wenn eine vollständige Installation in Web Server oder Application Server ausgeführt wird, hält das Installationsprogramm die Webcontainer-Instanz an, sodass sie lediglich gestartet werden muss. Anweisungen zum Neustart von Access Manager erhalten Sie unter Starten und Anhalten von Access Manager.
In den nächsten Abschnitten wird die Vorgehensweise in folgenden Fällen erläutert:
Directory Server verfügt bereits über Benutzerdaten
Wenn Directory Server bereits über Benutzerdaten verfügt, ziehen Sie das Kapitel „Configuring Access Manager with a Provisioned Directory Server“ im Sun Java System Access Manager Migration Guide, (http://docs.sun.com/doc/817-7645), zurate, um sich über die abschließenden Konfigurationsschritte zu informieren.
Directory Server verfügt noch nicht über Benutzerdaten
Wenn Directory Server noch nicht über Benutzerdaten verfügt, führen Sie die beiden folgenden Verfahren durch:
Vorsicht
Damit die Aufgaben in diesem Abschnitt ausgeführt werden können, muss Directory Server konfiguriert sein und ausgeführt werden. Um festzustellen, ob Directory Server ausgeführt wird, lesen Sie Starten und Anhalten von Directory Server.
Aktivieren desDirectory Server-Plugins für die Bezugsintegrität
Wenn das Directory Server-Plugin für die Bezugsintegrität aktiviert ist, führt es direkt im Anschluss an einen Lösch- oder Umbenennungsvorgang Integritätsaktualisierungen für angegebene Attribute durch. Hierdurch wird sichergestellt, dass die Beziehungen zwischen verknüpften Einträgen in der gesamten Datenbank beibehalten werden.
So aktivieren Sie das Plugin für die Bezugsintegrität
- Klicken Sie in der Directory Server-Konsole auf „Konfiguration“.
- Doppelklicken Sie im Navigationsbaum auf „Plugins“, um die Liste der Plugins einzublenden.
- Klicken Sie in der Liste der Plugins auf „Nachträglicher Vorgang für Bezugsintegrität“.
- Aktivieren Sie im Eigenschaftsbereich das Feld „Plugin aktivieren“.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
- Starten Sie Directory Server neu, um das Plugin zu aktivieren.
Hinzufügen von Access Manager-Indizes in Directory Server
Datenbankindizes verbessern die Suchleistung in Directory Server.
So fügen Sie Access Manager-Indizes in Directory Server hinzu
- Klicken Sie in der Directory Server-Konsole auf „Konfiguration“.
- Fügen Sie den Index nsroledn hinzu.
- Doppelklicken Sie im Navigationsbaum auf das Datensymbol und klicken Sie dann auf das Root-Suffix, das die Verzeichniseinträge enthält, die Sie in Access Manager verwenden möchten.
- Klicken Sie auf die Registerkarte „Indizes“.
- Aktivieren Sie unter „Zusätzliche Indizes“ für das Attribut nsroledn folgende Kontrollkästchen: „Gleich“, „Präsenz“ und „Teilzeichenfolge“.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
- Klicken Sie nach der erfolgreichen Indexerstellung im Fenster „Indizes“ auf „Schließen“.
- Fügen Sie den Index memberof hinzu.
- Klicken Sie auf der Registerkarte „Indizes“ auf „Attribut hinzufügen“.
- Wählen Sie im Fenster „Attribute auswählen“ das Attribut memberof aus und klicken Sie dann auf „OK“.
- Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Indizes“ für das Attribut memberof folgende Kontrollkästchen: „Gleich“ und „Präsenz“.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
- Klicken Sie nach der erfolgreichen Indexerstellung im Fenster „Indizes“ auf „Schließen“.
- Fügen Sie den Index iplanet-am-static-group hinzu.
- Klicken Sie auf der Registerkarte „Indizes“ auf „Attribut hinzufügen“.
- Wählen Sie im Fenster „Attribute auswählen“ das Attribut iplanet-am-static-group aus und klicken Sie dann auf „OK“.
- Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Indizes“ für das Attribut iplanet-am-static-group folgendes Kontrollkästchen: „Gleich“.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
- Klicken Sie nach der erfolgreichen Indexerstellung im Fenster „Indizes“ auf „Schließen“.
- Fügen Sie den Index iplanet-am-modifiable-by hinzu.
- Klicken Sie auf der Registerkarte „Indizes“ auf „Attribut hinzufügen“.
- Wählen Sie im Fenster „Attribute auswählen“ das Attribut iplanet-am-modifiable-by aus und klicken Sie dann auf „OK“.
- Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Indizes“ für das Attribut iplanet-am-modifiable-by das Kontrollkästchen „Gleich“.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
- Klicken Sie nach der erfolgreichen Indexerstellung im Fenster „Indizes“ auf „Schließen“.
- Fügen Sie den Index iplanet-am-user-federation-info-key hinzu.
- Klicken Sie auf der Registerkarte „Indizes“ auf „Attribut hinzufügen...“
- Wählen Sie im Fenster „Attribute auswählen“ das Attribut iplanet-am-user-federation-info-key aus und klicken Sie dann auf „OK“.
- Aktivieren Sie auf der Registerkarte „Indizes“ für das Attribut iplanet-am-user-federation-info-key folgendes Kontrollkästchen: „Gleich“.
- Klicken Sie auf „Speichern“.
- Klicken Sie nach der erfolgreichen Indexerstellung im Fenster „Indizes“ auf „Schließen“.
- Starten Sie Directory Server neu.
Konfigurieren von Application Server im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation
Im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation ist für Application Server keine weitere Konfiguration erforderlich, es sei denn, Sie verwenden Application Server zum Lastenausgleich.
Hinweis
Um Application Server für den Lastenausgleich zu konfigurieren, ziehen Sie den Abschnitt „Configuring Web Servers for HTTP Load Balancing“ im Kapitel „Application Server High Availability Features“ im Sun Java System Application Server Enterprise Edition High Availability Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0216) zurate.
Konfigurieren von Message Queue im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation
Nach einer „Jetzt konfigurieren“-Installation ist für Message Queue im Anschluss an die Installation keine weitere Konfiguration erforderlich. Häufig wird jedoch Message Queue für den automatischen Start konfiguriert (dieser Vorgang ist optional). Dazu müssen Sie sich als „superuser“ anmelden und die folgenden Eigenschaften in der Konfigurationsdatei imqbrokerd.conf (in /etc/imq auf Solaris und in /etc/opt/imq auf Linux) bearbeiten:
- AUTOSTART – gibt an (YES bzw. NO), ob der Broker automatisch beim Booten gestartet werden soll. Der Standardwert ist NO.
- ARGS – gibt Befehlszeilenoptionen und -argumente an, die an den Broker-Startbefehl weitergeleitet werden sollen. Im Sun Java System Message Queue Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0066) finden Sie eine Liste und eine Beschreibung der imqbrokerd-Befehlszeilenoptionen. (Beispiel: -name instanzenname)
- RESTART – gibt an (YES bzw. NO), ob der Broker automatisch neu gestartet werden soll, wenn er aufgrund eines Fehlers beendet wird. Der Standardwert ist YES.
Die zusätzliche Konfiguration für Message Queue wird im Sun Java System Message Queue Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0066) beschrieben. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit, das standardmäßige Administrationspasswort zu ändern.
Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Message Queue Data Service.
Konfigurieren von Portal Server und Portal Server Secure Remote Access im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation
Die abschließenden Konfigurationsschritte für Portal Server und Portal Server Secure Remote Access können variieren, je nachdem, ob die Bereitstellung in einem Sun-Webcontainer oder in einem Drittanbieter-Webcontainer erfolgt ist. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie in den folgenden Abschnitten:
Konfigurieren von Portal Server und Portal Server Secure Remote Access im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation in einem Sun-Webcontainer
Wenn Sie Application Server oder Web Server als Webcontainer für Portal Server und Portal Server Secure Remote Access verwenden, müssen Sie Änderungen an der Instanz vornehmen. Befolgen Sie die Anweisungen im Sun Java System Portal Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7691) bzw. in den Versionshinweisen zu Sun Java System Portal Server 6 2005Q1 (http://docs.sun.com/doc/819-1491).
Konfigurieren von Portal Server und Portal Server Secure Remote Access im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation in einem Drittanbieter-Webcontainer
Führen Sie folgende Schritte aus, wenn Sie BEA WebLogic Server oder IBM WebSphere Application Server als Webcontainer für Portal Server und Portal Server Secure Remote Access verwenden.
Hinweis
Bereitstellung von Portal Server und Portal Server Secure Remote Access in Drittanbieter-Webcontainern wird nur für Solaris-Betriebssystemen unterstützt.
- Halten Sie alle Webcontainer-Instanzen an, einschließlich der Admin-Instanz und, bei BEA WebLogic Server, der verwalteten Serverinstanzen.
- Starten Sie die Administrations-Serverinstanz des Webcontainers. Wenn Sie die Installation auf einer verwalteten Instanz von BEA WebLogic Server durchgeführt haben, müssen Sie auch die verwaltete Instanz starten.
- Stellen Sie Portal Server und Portal Server Secure Remote Access durch Ausführen des Bereitstellungsbefehls bereit:
cd PortalServer-base/bin
./deployWenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie den Standard für den Bereitstellungs-URI und den Serverinstanznamen aus und geben Sie das Admin-Passwort für den Webcontainer ein.
- Stellen Sie die Portlet-Beispiele bereit (d. h. die Datei portletsamples.war):
setenv DEPLOY_ADMIN_PASSWORD web-container-admin-passwort
setenv IDSAME_ADMIN_PASSWORD AccessManager-admin-passwort
cd PortalServer-base/lib
./postinstall_PortletSamplesGeben Sie nach entsprechender Aufforderung das Admin-Passwort für den Webcontainer und das Admin-Passwort für Access Manager ein.
- Starten Sie die Webcontainer-Instanz neu, in der Portal Server und Portal Server Secure Remote Access bereitgestellt wurden.
Weitere Informationen zum Starten der Webcontainer-Instanz finden Sie in der Webcontainer-Dokumentation. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Portal Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7691) bzw. in den Versionshinweisen zu Sun Java System Portal Server 6 2005Q1 (http://docs.sun.com/doc/819-1491).
Option „Später konfigurieren“: VorgängeWenn Sie bei der Installation die Option „Später konfigurieren“ auswählen, speichert das Installationsprogramm die Dateien der Komponentenpakete in den entsprechenden Verzeichnissen. Es werden keine Parameter gesetzt und die meisten Komponenten sind nicht funktionsfähig, da keine Runtime-Dienste verfügbar sind.
Bei einer Reihe von Komponenten sind Konfigurationstools für die Durchführung einer Installation des Typs „Später konfigurieren“ enthalten. Nach der Ausführung der Konfigurationstools können Sie dann zusätzliche Änderungen vornehmen, indem Sie die Anweisungen in diesem Handbuch und in der Produktdokumentation der jeweiligen Komponente befolgen. Wenn Sie alle erforderlichen Konfigurationen abgeschlossen haben, fahren Sie fort mit Kapitel 11, „Starten und Anhalten von Komponenten“, um zu überprüfen, ob die Installation ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zur Konfiguration nach der Installation bei Auswahl der Option „Später konfigurieren“.
Konfigurieren von Access Manager im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation werden die Pakete installiert und Sie sind bereit für die Konfiguration von Access Manager unter Verwendung des Access Manager-Konfigurationsskripts AccessManager-base/bin/amconfig. Anweisungen zur Verwendung dieses Programms finden Sie im Sun Java System Access Manager Administration Guide, http://docs.sun.com/doc/817-5709. Dieses Handbuch enthält zudem Informationen zur Konfiguration von Access Manager für einen Drittanbieter-Webcontainer (BEA WebLogic oder IBM WebSphere Application Server).
Hinweis
Bei allen Access Manager-Installationen muss der Webcontainer neu gestartet werden. Wenn eine vollständige Installation in Web Server oder Application Server ausgeführt wird, hält das Installationsprogramm die Webcontainer-Instanz an, sodass sie lediglich gestartet werden muss. Anweisungen zum Neustart von Access Manager erhalten Sie unter Starten und Anhalten von Access Manager.
Konfigurieren von Administration Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Nach der Installation des Typs „Später konfigurieren“ sind die Pakete installiert und Sie können mit der Administration Server-Konfiguration beginnen. Informationen zu diesen Einstellungen finden Sie im Handbuch Sun Java System Administration Server Administration Guide, http://docs.sun.com/doc/817-7612.
Hinweis
Vor der Konfiguration von Administration Server muss Directory Server konfiguriert worden sein.
So konfigurieren Sie Administration Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
- Starten Sie das Konfigurationsdienstprogramm. Beispielsweise auf Solaris-Systemen:
/usr/sbin/mpsadmserver configure
Befolgen Sie die Anweisungen auf den einzelnen Bildschirmen.
- Vergewissern Sie sich, dass Zugriffsberechtigungen für die Dateien unter server-root/alias festgelegt wurden, um den Zugriff für alle Benutzerkonten mit Ausnahme der Benutzerkonten der dort installierten Server zu sperren.
- Überprüfen Sie die allgemeinen Servereinstellungen in den Administration Server-Einstellungen gemäß der Informationen in den Tabellen unter Informationen zur Konfiguration von Administration Server. Aktualisieren Sie die Einstellungen, wenn dies erforderlich ist.
Hinweis
Wenn Administration Server in derselben Installationssitzung installiert wurde wie Access Manager, wurden die meisten Konfigurationsschritte in Schritt 3 bereits während der Installation ausgeführt.
- Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration von Administration Server zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Administration Server Data Service.
Konfigurieren von Application Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation müssen Sie ein Skript ausführen, um Application Server konfigurieren zu können. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
So konfigurieren Sie Application Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
- Suchen Sie nach der Zubehör-CD für Application Server.
Das Zubehör kann ebenfalls vom Sun Download Center unter http://www.sun.com/download/index.jsp heruntergeladen werden.
- Detaillierte Informationen zu den angegebenen Vorgängen erhalten Sie in der README-Datei im Ordner „Addon “ auf der CD.
- Ändern Sie die folgenden Eigenschaften in der Datei common.properties.
Wenn Ihnen einige Pfadnamen nicht bekannt sind, können Sie sie aus dem Verzeichnis ApplicationServer-base/samples kopieren.
Hinweis
Um Application Server für den Lastenausgleich zu konfigurieren, ziehen Sie den Abschnitt „Configuring Web Servers for HTTP Load Balancing“ im Kapitel „Application Server High Availability Features“ im Sun Java System Application Server Enterprise Edition High Availability Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0216) zurate.
Konfigurieren von Calendar Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Führen Sie nach einer „Später konfigurieren“-Installation die folgenden Schritte aus, um Calendar Server zu konfigurieren:
So konfigurieren Sie Calendar Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
Hinweis
Überspringen Sie Schritt 1, wenn Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung bereits während der Konfiguration einer anderen Kommunikationskomponente auf demselben Directory Server ausgeführt haben.
- Konfigurieren Sie Directory Server für die Kommunikationsdienste (Calendar Server, Messaging Server und Delegated Administrator), indem Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung (comm_dssetup.pl) ausführen.
- Vergewissern Sie sich, dass Directory Server ausgeführt wird. Ziehen Sie bei Bedarf Starten und Anhalten von Directory Server zurate.
- Führen Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung auf dem Host auf, auf dem Directory Server installiert ist:
perl comm_dssetup.pl
- Wählen Sie nach Aufforderung durch das ausgeführte Skript als Schematyp „Schema 2 Native Mode“ aus, es sei denn, Sie möchten die Kompatibilität mit vorherigen Versionen von Calendar Server, Messaging Server oder von benutzerdefinierten Anwendungen beibehalten. Weitere Informationen zur richtigen Auswahl erhalten Sie im Sun Java System Communications Services Schema Migration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0112).
- Vergewissern Sie sich, dass die zweite Spalte der Datei /etc/hosts den vollständigen Domänennamen (Fully-qualified domain name, FQDN) enthält, nicht nur einen einfachen Host-Namen. Beispiel:
192.18.99.999 mycomputer.company.com mycompany loghost
- Wenn Sie das Dienstprogramm Delegated Administrator verwenden können, um Benutzer für Calendar Server bereitzustellen, sind für die Konfiguration weitere Schritte erforderlich. Anweisungen zur Konfiguration von Benutzern und zur Bereitstellung finden Sie im Sun Java System Communications Services Delegated Administrator Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0114).
- Konfigurieren Sie Calendar Server durch die Ausführung des Calendar Server-Konfigurationsprogramms, CalendarServer-base/cal/sbin/csconfigurator.sh.
Weitere Informationen zur Konfiguration von Calendar Server finden Sie im Sun Java System Calendar Server Administration Guide, http://docs.sun.com/doc/819-0024.
- Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration von Calendar Server zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Calendar Server Data Service.
Konfiguration von Communications Express im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Um Communications Express konfigurieren zu können, müssen Sie das Communications Express-Konfigurationsprogramm ausführen.
So konfigurieren Sie Communications Express nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
Hinweis
Überspringen Sie Schritt 1, wenn Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung bereits während der Konfiguration einer anderen Kommunikationskomponente auf demselben Directory Server ausgeführt haben.
- Konfigurieren Sie Directory Server für die Kommunikationsdienste (Calendar Server, Messaging Server und Delegated Administrator), indem Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung ausführen (comm_dssetup.p1).
Anweisungen zum Ausführen des Skripts finden Sie unter So konfigurieren Sie Calendar Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“.
Tipp
Bevor Sie mit Schritt 2 fortfahren, sollten Sie sicherstellen, dass die Komponenten ausgeführt werden, von denen Communications Express abhängig ist. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter „Prerequisites for Configuring Communications Express“ im Sun Java System Communications Express Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0115).
- Schließen Sie die Konfiguration unter Verwendung des Communications Express-Konfigurationsprogramms, CommunicationsExpress-base/sbin/config-uwc, ab. Entsprechende Anleitungen hierzu erhalten Sie im Kapitel „Installing and Configuring Communications Express“ im Sun Java System Communications Express Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0115).
- Für Communications Express müssen zusätzliche Schritte nach der Konfiguration ausgeführt werden. Informationen erhalten Sie ebenfalls unter „Installing and Configuring Communications Express“ im Sun Java System Communications Express Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0115).
Konfiguration von Directory Proxy Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Nach der Installation des Typs „Später konfigurieren“ sind die Pakete installiert und Sie können mit den Konfigurationsaufgaben für Directory Proxy Server beginnen.
So konfigurieren Sie Directory Proxy Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
- Konfigurieren Sie die Directory Proxy Server-Instanz mithilfe des Skripts quickstart.tcl. Beispiel:
# cd /usr/sadm/mps/admin/v5.2/dps
# /usr/sadm/mps/admin/v5.2/bin/tcl8.2/tclsh quickstart.tcl -cid cid_path -listen anschlussnummer -password passwort -serverroot serverroot_pfad -userID dnDie Argumente des Skripts quickstart.tcl sind in folgender Tabelle beschrieben:
- Überprüfen Sie die unter Informationen zur Konfiguration von Administration Server beschriebenen allgemeinen Servereinstellungen.
- Aktualisieren Sie die allgemeinen Servereinstellungen für Directory Proxy Server, wie in Allgemeine Servereinstellungen angegeben.
- Überprüfen Sie die Konfiguration wie in Informationen zur Konfiguration von Directory Proxy Server beschrieben.
Konfigurieren von Directory Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Nach der Installation des Typs „Später konfigurieren“ sind die Pakete installiert und Sie können mit den Konfigurationsaufgaben für Directory Server beginnen. Nachdem Sie den Vorgang im Anschluss an die Konfiguration ausgeführt haben, müssen Sie spezielle Schritte ausführen, wenn Sie Directory Server im 32-Bit-Modus auf einer Solaris SPARC-Plattform ausführen möchten, die im 64-Bit-Modus ausgeführt wird.
So konfigurieren Sie Directory Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
- Starten Sie das Konfigurationsdienstprogramm. Beispiel:
directoryserver -u 5.2 configure
Befolgen Sie die Anweisungen auf den einzelnen Bildschirmen.
- Aktualisieren Sie die Systemkonfiguration, um die Erstellung von Core-Dateien zu aktivieren. Beispiel:
coreadm -e proc-setid
- (Optional) Viele in Perl geschriebene Befehlszeilenskripten können das Verbindungs-Passwort interaktiv lesen (Option -w). Gehen Sie wie folgt vor, um diese Funktion zu aktivieren:
- Installieren Sie das Perl-Modul „Term::ReadKey“, das gesondert bei CPAN (http://cpan.org) erhältlich ist.
- Bearbeiten Sie die einzelnen Perl-Skripten, sodass Sie das Verbindungs-Passwort interaktiv lesen, indem Sie die Auskommentierung der entsprechenden Zeilen aufheben.
Alle anderen Perl-Skript-Funktionen bleiben ohne das Modul „Term::ReadKey“ verfügbar.
- Bestätigen Sie die allgemeinen Servereinstellungen, wie unter Informationen zur Konfiguration von Administration Server beschrieben, und die Directory Server-Einstellungen, die in der Tabelle unter Informationen zur Konfiguration von Directory Server aufgeführt sind.
Aktualisieren Sie die Einstellungen, wenn dies erforderlich ist.
- Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration von Directory Server zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Directory Server Data Service.
So konfigurieren Sie Directory Server im 32-Bit-Modus auf einer 64-Bit Solaris SPARC-Plattform
Wenn Sie im Bereitstellungsplan aufgefordert werden, Directory Server im 32-Bit-Modus auf einer Solaris SPARC-Plattform auszuführen, die im 64-Bit-Modus läuft, müssen Sie einige 64-Bit-Pakete entfernen.
- Installieren Sie Directory Server mit der Option „Später konfigurieren“.
- Verwenden Sie den Befehl pkgrm, um folgende 64-Bit-Directory Server-Pakete zu entfernen:
SUNWdsvhx
SUNWdsvx.- Bearbeiten Sie die Datei /var/sadm/install/productregistry, indem Sie Verweise auf SUNWdsvhx- und SUNWdsvx-Pakete entfernen.
- Konfigurieren Sie Directory Server.
Konfigurieren von HADB im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Anweisungen für die Konfiguration von HADB nach der Installation und zusätzliche Informationen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Application Server High Availability Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0216).
Konfigurieren von Instant Messaging im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Instant Messaging kann nicht mithilfe des Java ES-Installationsprogramms konfiguriert werden. Bei der Installation des Servers wird auch der Multiplexor installiert und aktiviert. Wenn Sie nur einen Multiplexor auf einem Host unterstützen möchten, müssen Sie den auf dem betreffenden Host installierten Server deaktivieren. Anweisungen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Instant Messaging Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0430).
Anweisungen zur Verwendung des Konfigurationsdienstprogramms für Instant Messaging, InstantMessaging-base/configure, erhalten Sie im Kapitel „Configuring Instant Messenger After Installation“ im Sun Java System Instant Messaging Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0430).
Konfigurieren von Message Queue im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Für die Komponente Message Queue ist keine zusätzliche Konfiguration erforderlich. Häufig wird jedoch Message Queue für den automatischen Start konfiguriert (dieser Vorgang ist optional). Anweisungen zur Durchführung dieser Aufgabe finden Sie unter Konfigurieren von Message Queue im Anschluss an eine „Jetzt konfigurieren“-Installation. Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Message Queue Data Service.
Konfigurieren von Messaging Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Messaging Server kann nicht mithilfe des Java ES-Installationsprogramms konfiguriert werden.
So konfigurieren Sie Messaging Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
Hinweis
Überspringen Sie Schritt 1, wenn Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung bereits während der Konfiguration einer anderen Kommunikationskomponente auf demselben Directory Server ausgeführt haben.
- Konfigurieren Sie Directory Server für die Kommunikationsdienste (Calendar Server, Messaging Server und Delegated Administrator), indem Sie das Skript für die Verzeichnisvorbereitung ausführen (comm_dssetup.pl).
Anweisungen zum Ausführen des Skripts finden Sie unter So konfigurieren Sie Calendar Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“.
- Vergewissern Sie sich, dass die zweite Spalte der Datei /etc/hosts den vollständigen Domänennamen (Fully-qualified domain name, FQDN) enthält, nicht nur einen einfachen Host-Namen. Beispiel:
192.18.99.999 mycomputer.company.com mycompany loghost
- Konfigurieren Sie Messaging Server, indem Sie das Programm für die anfängliche Laufzeitkonfiguration von Messaging Server, MessagingServer-base/sbin/configure, ausführen.
Weitere Informationen zur Konfiguration von Messaging Server finden Sie im Sun Java System Messaging Server Administration Guide, http://docs.sun.com/doc/819-0105.
- Wenn Sie das Dienstprogramm Delegated Administrator verwenden können, um Benutzer für Messaging Server bereitzustellen, sind für die Konfiguration weitere Schritte erforderlich. Anweisungen zur Konfiguration von Benutzern und zur Bereitstellung finden Sie im Sun Java System Communications Services Delegated Administrator Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0114).
- Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Messaging Server Data Service.
Konfigurieren von Portal Server und Portal Server Secure Remote Access im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Die abschließenden Konfigurationsschritte für Portal Server können variieren, je nachdem, ob die Bereitstellung in einem Sun-Webcontainer oder in einem Drittanbieter-Webcontainer erfolgt ist. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Sie in den folgenden Abschnitten:
Hinweis
Information zur Konfiguration von Portal Server Secure Remote Access finden Sie im Sun Java System Portal Server Secure Remote Access Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7693).
Konfigurieren von Portal Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation in einem Sun-Webcontainer
Portal Server enthält ein allgemeines Konfigurationsprogramm, das zur Konfiguration aller Portal Server-Subkomponenten und zur Konfiguration von Portal Server Secure Remote Access verwendet werden kann.
So konfigurieren Sie Portal Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation in Application Server oder Web Server
- Erstellen Sie eine Laufzeitkonfiguration für Portal Server, indem Sie das Portal Server-Konfigurationsprogramm, PortalServer-base/lib/psconfig, ausführen.
Anweisungen zum Ausführen des Konfigurationsprogramms sowie Erläuterungen der vom Konfigurationsprogramm verwendeten Einstellungen finden Sie im Abschnitt „Minimal Installation Configuration“ im Kapitel „Post Installation Configuration“ des Handbuchs Sun Java System Portal Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7691).
- Wenden Sie die Änderungen auf die Instanz an. Führen Sie die Anweisungen im Abschnitt „Portal Server Post-Installation Tasks“ im Kapitel „Post-Installation Configuration“ im Sun Java System Portal Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7691).
Konfigurieren von Portal Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation in einem Drittanbieter-Webcontainer
Portal Server enthält ein allgemeines Konfigurationsprogramm, das zur Konfiguration aller Portal Server-Subkomponenten und zur Konfiguration von Portal Server Secure Remote Access verwendet werden kann.
Hinweis
Bereitstellung von Portal Server und Portal Server Secure Remote Access in Drittanbieter-Webcontainern wird nur für Solaris-Betriebssystemen unterstützt.
So konfigurieren Sie Portal Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“ auf BEA WebLogic Server oder IBM WebSphere Application Server
- Erstellen Sie eine Laufzeitkonfiguration für Portal Server, indem Sie das Portal Server-Konfigurationsprogramm, PortalServer-base/lib/psconfig, ausführen.
Anweisungen zum Ausführen des Konfigurationsprogramms sowie Erläuterungen der vom Konfigurationsprogramm verwendeten Einstellungen finden Sie im Abschnitt „Minimal Installation Configuration“ im Kapitel „Post Installation Configuration“ des Handbuchs Sun Java System Portal Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-5324).
- Halten Sie alle Webcontainer-Instanzen an, einschließlich der Admin-Instanz und, bei BEA WebLogic Server, der verwalteten Serverinstanzen.
- Starten Sie die Administrations-Serverinstanz des Webcontainers. Wenn Sie die Installation auf einer verwalteten Instanz von BEA WebLogic Server durchgeführt haben, müssen Sie auch die verwaltete Instanz starten.
- Stellen Sie Portal Server durch Ausführen des Bereitstellungsbefehls bereit:
cd PortalServer-base/bin
./deployWenn Sie dazu aufgefordert werden, wählen Sie den Standard für den Bereitstellungs-URI und den Serverinstanznamen aus und geben Sie das Admin-Passwort für den Webcontainer ein.
- Stellen Sie die Portlet-Beispiele bereit (d. h. die Datei portletsamples.war):
setenv DEPLOY_ADMIN_PASSWORD web-container-admin-passwort
setenv IDSAME_ADMIN_PASSWORD AccessManager-admin-passwort
cd PortalServer-base/lib
./postinstall_PortletSamplesGeben Sie nach entsprechender Aufforderung das Admin-Passwort für den Webcontainer und das Admin-Passwort für Access Manager ein.
- Starten Sie die Webcontainer-Instanz neu, in die Portal Server bereitgestellt wurde. Weitere Informationen zum Starten der Webcontainer-Instanz finden Sie in der Webcontainer-Dokumentation.
Konfigurieren von Sun Cluster im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Die Sun Cluster-Core-Software kann nicht mithilfe des Java ES-Installationsprogramms konfiguriert werden: Richtlinien für das Starten der Konfiguration nach der Installation der Sun Cluster-Software erhalten Sie unter Konfiguration des Sun Cluster-Frameworks.
Konfigurieren von Sun Cluster Agents im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Die Sun Cluster Agent-Software kann nicht mithilfe des Java ES-Installationsprogramms konfiguriert werden. Richtlinien für den Abschluss der Konfiguration nach der Installation der Sun Cluster-Software erhalten Sie unter Konfiguration von Sun Cluster Data Services.
Konfigurieren von Sun Remote Services Net Connect im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Anweisungen zum Aktivieren und Konfigurieren von SunSM Remote Services (SRS) Net Connect finden Sie im Kapitel „Activation“ im Sun Remote Services Net Connect 3.1.1 Activation Guide. Das Handbuch können Sie unter http://docs.sun.com/doc/819-0619 herunterladen.
Konfigurieren von Web Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation
Nach der Konfigurationsinstallation des Typs „Später konfigurieren“ sind die Pakete installiert und Sie können mit der Web Server-Konfiguration beginnen.
So konfigurieren Sie Web Server nach einer Installation des Typs „Später konfigurieren“
- Erstellen Sie eine Laufzeitkonfiguration für Web Server, indem Sie das Web Server-Konfigurationsprogramm, WebServer-base/setup/configure ausführen.
- Bestätigen Sie die allgemeinen Servereinstellungen, wie unter Informationen zur Konfiguration von Administration Server beschrieben, und die Web Server-Einstellungen, die in der Tabelle unter Informationen zur Web Server-Konfiguration aufgeführt sind.
Aktualisieren Sie die Einstellungen, wenn dies erforderlich ist. Weitere Informationen zu diesen Einstellungen erhalten Sie im Sun ONE Web Server Installation and Migration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0131).
- Führen Sie im Bedarfsfall die Konfiguration zur Verwendung mit der Sun Cluster-Software durch. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in Web Server Data Service.
Konfiguration von Sun Cluster Data ServicesNachdem der Cluster eingerichtet und die Komponenten konfiguriert wurden, können Sie die Sun Cluster Data Services für die verschiedenen Java ES-Komponenten konfigurieren. Bei den installierten Sun Cluster-Agents handelt es sich um Softwareprogramme, mit denen Anwendungen die Nutzung von Clustern ermöglicht wird. Agents-Software und zusätzliche Konfigurationsdateien umfassen Data Services, mit denen Sie eine Anwendung (wie beispielsweise Web Server oder eine Oracle-Datenbank) in einem Cluster anstatt auf einem einzelnen Server auszuführen. Zusammen mit der Software des Sun Cluster-Frameworks und Multihost-Datenträgern können Anwendungen über Data Services hochverfügbar und skalierbar gemacht werden.
Hinweis
Weitere Informationen zu Data Services erhalten Sie im Sun Cluster Overview for Solaris OS (http://docs.sun.com/doc/817-6536).
In den folgenden Abschnitten werden die Java ES-Komponenten aufgelistet, deren Agents in der Komponente Sun Cluster Agents des Installationsprogramms bereitgestellt werden. Für alle Komponenten werden die Informationen zum Dienst für die hohe Verfügbarkeit und den Installationsprozess zusammengefasst. Zudem wird die erforderliche Dokumentation angegeben. In allen in der Dokumentation angegebenen Installationsvorgängen für die Data Services sollte die Sun Cluster 3.1 9/04 Agents CD-ROM durch die Java ES Accessory CD-ROM ersetzt werden.
Administration Server Data Service
Administration Server kann für Failover konfiguriert werden. Der Anhang „Installing Sun Cluster HA for Directory Server“ im Sun Java System Directory Server Installation and Migration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7608) enthält Informationen zur Installation und Konfiguration des Administration Server Data Service.
Führen Sie das Java ES-Installationsprogramm auf allen Knoten aus, um die erforderlichen Pakete zu installieren. Hierbei wird die Unterkomponente Administration Server and HA Sun Java System Directory Server der Sun Cluster Agents für die Sun Java System-Komponente installiert. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus.
Verwenden Sie bei der Konfiguration einen Ort im Cluster-Dateisystem als Server-Root.
Calendar Server Data Service
Calendar Server kann für Failover konfiguriert werden. Verwenden Sie „Configuring for High Availability (Failover Service)“ im Sun Java System Calendar Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0024) als Richtlinie für die Installation und Konfiguration.
So installieren Sie die erforderlichen Pakete
- Führen Sie auf dem Primärknoten das Java ES-Installationsprogramm aus, mit dem Calendar Server und die Unterkomponente HA Sun Java System Calendar Server für die Komponente Sun Cluster Agents installiert wird. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus. Verwenden Sie bei der Angabe von Installationsverzeichnissen einen Ort im Cluster-Dateisystem für Calendar Server.
- Führen Sie auf den Sekundärknoten das Java ES-Installationsprogramm aus, um HA Sun Java System Calendar Server zu installieren. Wählen Sie dabei die Option „Später konfigurieren“ aus.
Directory Server Data Service
Directory Server kann für Failover konfiguriert werden. Ziehen Sie hinsichtlich Installation und Konfiguration Sun Java System Directory Server 5 2004Q2 Installation and Migration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-5219) zurate.
Führen Sie zur Installation der erforderlichen Pakete das Java ES-Installationsprogramm auf allen Knoten aus und installieren Sie so Directory Server und die Unterkomponente HA Sun Java System Directory Server der Komponente Sun Cluster Agents. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus.
Verwenden Sie bei der Angabe von Installationsverzeichnissen einen Ort im Cluster-Dateisystem für Directory Server, Server-Root.
Message Queue Data Service
Message Queue kann für Failover konfiguriert werden. Ziehen Sie hinsichtlich Installation und Konfiguration Sun Cluster Data Service for Sun Java System Message Queue Guide for Solaris OS (http://docs.sun.com/doc/817-4643) zurate.
Führen Sie zur Installation der erforderlichen Pakete das Java ES-Installationsprogramm auf allen Knoten aus und installieren Sie so Message Queue und die Unterkomponente HA Sun Java System Message Queue der Komponente Sun Cluster Agents. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus.
Verwenden Sie bei der Konfiguration einen Speicherort im lokalen Dateisystem jedes Knotens für statische Dateien und Daten und einen Speicherort im Cluster-Dateisystem für dynamische Daten.
Messaging Server Data Service
Messaging Server kann für Failover konfiguriert werden. Ziehen Sie hinsichtlich Installation und Konfiguration „Configuring High Availability“ im Sun Java System Messaging Server 6 2004Q2 Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0105) zurate.
Führen Sie zur Installation der erforderlichen Pakete das Java ES-Installationsprogramm auf allen Knoten aus und installieren Sie so Messaging Server und die Unterkomponente HA Sun Java System Messaging Server der Komponente Sun Cluster Agents. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus.
Verwenden Sie bei der Angabe von Installationsverzeichnissen einen Ort im Cluster-Dateisystem für Messaging Server. Speichern Sie bei der Konfiguration die Konfigurations- und Datendateien im Cluster-Dateisystem.
Web Server Data Service
Web Server kann für Failover oder Skalierbarkeit konfiguriert werden. In den folgenden Abschnitten werden Informationen zu den einzelnen Optionen aufgeführt.
Web Server Data Service für Failover
Ziehen Sie hinsichtlich Installation und Konfiguration Sun Cluster Data Service for Sun Java System Web Server Guide for Solaris OS (http://docs.sun.com/doc/817-4641) zurate.
So installieren Sie die erforderlichen Pakete
- Führen Sie auf dem Primärknoten das Java ES-Installationsprogramm aus, mit dem Web Server und die Unterkomponente HA/Scalable Sun Java System Web Server für die Komponente Sun Cluster Agents installiert wird. Wählen Sie die Konfiguration „Später konfigurieren“ aus.
- Führen Sie auf allen Sekundärknoten das Java ES-Installationsprogramm aus und installieren Sie so die Unterkomponente HA/Scalable Sun Java System Web Server der Komponente Sun Cluster Agents. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus.
Web Server Data Service für Skalierbarkeit
Ziehen Sie hinsichtlich Installation und Konfiguration Sun Cluster Data Service for Sun Java System Web Server Guide for Solaris OS (http://docs.sun.com/doc/817-4641) zurate.
Führen Sie zur Installation der erforderlichen Pakete das Java ES-Installationsprogramm auf allen Knoten aus und installieren Sie so Web Server und die Unterkomponente HA/Scalable Sun Java System Web Server der Komponente Sun Cluster Agents. Wählen Sie die Option „Später konfigurieren“ aus.
Data Services für andere Produkte
Wenn für Ihren Installationsplan die Hochverfügbarkeit eines anderen Produkts erforderlich ist, machen Sie den Agent verfügbar, der dieses Produkt unterstützt, und führen Sie dann die Installation und Konfiguration gemäß den Anweisungen im entsprechenden Sun Cluster Data Service-Handbuch durch. Eine Möglichkeit, Agents für andere Produkte abzurufen, ist die Java ES Accessory CD 3.
- Data Service-Richtlinien für die Solaris SPARC-Plattform sind unter folgender Adresse verfügbar: http://docs.sun.com/coll/1124.3
- Data Service-Richtlinien für die Solaris x86-Plattform sind unter folgender Adresse verfügbar: http://docs.sun.com/coll/1125.2
Konfigurieren von Komponenten mit Nicht-Root-IdentifierWenn Sie die Konfiguration nach der Installation durchführen, können Sie einigen Produktkomponenten einen Laufzeitbenutzer oder eine Gruppe ohne root-Status zuweisen. So können Sie beispielsweise Access Manager in einer Web Server-Instanz bereitstellen, deren Eigentümer nicht Root ist.
Bezüglich der Installation und der Verwaltung sprechen viele Gründe für die Konfiguration einer Komponente mit einem Nicht-Root-Identifier. Beispiele für die Verwendung von Nicht-Root-Identifiern finden Sie unter Beispiele ohne Root.
Folgende Abschnitte enthalten Richtlinien zur Konfiguration der betreffenden Komponenten mit Nicht-Root-Identifiern.
Konfigurieren von Access Manager mit Nicht-Root-ID
Um Access Manager mit einer Nicht-Root-ID zu konfigurieren, verwenden Sie das Access Manager-Konfigurationsskript, AccessManager-base/bin/amconfig. Anweisungen zur Verwendung dieses Programms finden Sie im Sun Java System Access Manager Administration Guide, http://docs.sun.com/doc/817-7647.
Konfigurieren von Administration Server mit Nicht-Root-ID
Um Administration Server mit einer Nicht-Root-ID zu konfigurieren, verwenden Sie den Befehl mpsadmserver configure. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Directory Server Installation and Migration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7608).
- Falls Sie Administration Server als Benutzer ohne root-Status ausführen, sollten Sie dieselben Benutzer- und Gruppen-IDs sowohl für Administration Server als auch für die Produkte verwenden, die davon abhängig sind.
- Falls Directory Server bereits installiert wurde, werden dem Administration Server automatisch dieselben Benutzer- und Gruppen-IDs zugewiesen wie dem Directory Server.
Konfigurieren von Application Server mit Nicht-Root-ID
Application Server kann mit Nicht-Root-ID auf zwei Arten konfiguriert werden, Sie können spezielle Application Server-Instanzen als Nicht-Root ausführen, während Root weiterhin Eigentümer des Administrationsserver ist und diesen startet. Alternativ können Sie eine Administrationsdomäne erstellen, deren Eigentümer und Betreiber ein Nicht-Root-Benutzer ist.
- Wie Sie einen bestimmten Anwendungsserver ausführen, erfahren Sie über die -sysuser-Option des Unterbefehls create-instance. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Application Server Enterprise Edition Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0215).
- Wenn die gesamte Administrationsdomäne einem Benutzer ohne root-Status zugewiesen werden soll, gehen Sie wie folgt vor:
- Verwenden Sie bei der Installation von Application Server entweder die Option „Jetzt konfigurieren“ oder „Später konfigurieren“. Mit der Option „Jetzt konfigurieren“ wird eine Administrationsdomäne mit dem Eigentümer Root erstellt. Diese Domäne kann jedoch ignoriert werden.
- Erstellen Sie nach Ausführen des Installationsprogramms eine neue Administrationsdomäne mit dem Befehl asadmin. Geben Sie für die -sysuser-Option des Unterbefehls create-domain den Benutzer ohne root-Status an. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Application Server Enterprise Edition Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0215).
- Erstellen Sie eine neue Application Server-Instanz unter der neu erstellten Administrationsdomäne. Die neue Instanz ist standardmäßig demselben Benutzer zugewiesen wie dem der Administrationsdomäne. Mit der Option -sysuser kann ein bestimmter Benutzer angegeben werden, dieser muss jedoch derselben Gruppe wie der Eigentümer der Administrationsdomäne angehören.
Konfigurieren von Calendar Server mit Nicht-Root-ID
Um Calendar Server mit einer Nicht-Root-ID zu konfigurieren, verwenden Sie das Calendar Server-Konfigurationsprogramm. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Calendar Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0024).
Konfigurieren von Directory Proxy Server mit Nicht-Root-ID
Um Directory Proxy Server mit Nicht-Root-ID zu konfigurieren, melden Sie sich als superuser an und führen Sie das Skript quickstart.tcl aus. Mit diesem Skript wird die für Administration Server angegebene Benutzer-ID übernommen, sodass Directory Proxy Server ebenfalls eine Nicht-Root-Benutzer-ID verwendet, wenn Administration Server eine solche verwendet.
Konfigurieren von Directory Server mit Nicht-Root-ID
Verwenden Sie das Directory Server-Konfigurationsprogramm Directory Server mit einer Nicht-Root-ID. Installieren Sie die Directory Server-Pakete unter Verwendung der Option „Später konfigurieren“. Setzen Sie nach Ausführung des Installationsprogramms die Directory Server-Standardversion auf 5.2. Führen Sie das Directory Server-Konfigurationsprogramm aus und geben Sie eine Nicht-Root-Benutzer-ID ein. Wählen Sie eine Anschlussnummer aus, die größer ist als 1024. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Sun Java System Directory Server Installation and Migration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7608).
Konfigurieren von Messaging Server mit Nicht-Root-ID
Um Messaging Server mit einer Nicht-Root-ID zu konfigurieren, verwenden Sie das Messaging Server-Konfigurationsprogramm. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Messaging Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/819-0105).
Konfigurieren von Portal Server mit Nicht-Root-ID
Um Portal Server mit einer Nicht-Root-ID zu konfigurieren, verwenden Sie das Portal Server-Konfigurationsprogramm. Anweisungen zum Ausführen des Konfigurationsprogramms sowie Erläuterungen der vom Konfigurationsprogramm verwendeten Einstellungen finden Sie im Abschnitt „Minimal Installation Configuration“ im Kapitel „Post Installation Configuration“ des Handbuchs Sun Java System Portal Server Administration Guide (http://docs.sun.com/doc/817-7691).
Konfigurieren von Web Server mit Nicht-Root-ID
Um Web Server mit einer Nicht-Root-ID zu konfigurieren, verwenden Sie das Web Server-Konfigurationsprogramm. Siehe Konfigurieren von Web Server im Anschluss an eine „Später konfigurieren“-Installation.
Weitere SchritteNachdem Sie die Konfigurationsaufgaben in diesem Kapitel ausgeführt haben, überprüfen Sie die nach der Installation bestehende Konfiguration, indem Sie die speziell auf die jeweilige Produktkomponente bezogenen Anweisungen unter Kapitel 11, „Starten und Anhalten von Komponenten“ befolgen.